Vita

2017-09-25 09.14.52

 

Mein spiritueller und philosophischer Weg ist von folgenden Strömungen geprägt:

– Anthroposophische Entwicklungslehre der menschlichen Seele;

– Integrale Theorie und evolutionäre Spiritualität;

– Transrationale Friedenswissenschaften – “Peace Studies and Conflict Transformation“ an der Universität Innsbruck;

– Dialog-Kunst und Dialogwissenschaften nach Martin Buber;

– Schamanischer Einweihungsweg für Männer.

 

 

Friedens-Studium

“Peace Studies and Conflict Transformation“ ist ein UNESCO Lehrstuhl an der Universität Innsbruck. Dieses Master-Studiums behandelt Friedens-Philosophie, Psychologie, Politik und Erfahrungs- und Entwicklungs-Seminare. Im Mittelpunkt stehen empathische Kommunikation, Authentizität, gewaltfreie Kommunikation, körperorientierte Integration, Selbstreflexion in Konfliktsituationen, transkulturelle Zusammenarbeit, respektvoller Umgang mit verschiedenen philosophischen und spirituellen Sichtweisen und vieles mehr.

 

Themen meiner Master-Arbeit:

Integrale Bewusstseinsentwicklung, Ästhetik der subtilen menschlichen Wahrnehmung, intersubjektive Präsenz-Räume / We-Space und die dialogische Ich-Du Schule von Martin Buber.

Titel meiner Master-Arbeit: Relationale Verkörperung

(auf Anfrage schicke ich meine Masterarbeit gerne per Mail)

 

Kurzbiographie

Geb. 1981 in München
Aufgewachsen in Utting am Ammersee

1991-1998 Freie Waldorfschule Landsberg
1998-2000 Hochalpines Institut Ftan, (Gymnasium/Schweizer Matura)
2000 Jugendvizeweltmeister Snowboard/Halfpipe
Profi-Snowboarder dt. Nationalteam
2003 Europameister Snowboard (Halfpipe)
2006 9. Platz Olympische Spiele Turin (Halfpipe)
2006 Politikwissenschaften und Philosophie Universität Augsburg.

2007 Studie in Ostdeutschland zum Thema Rechtsradikalismus und Gesellschaftsentwicklung, literarische Umsetzung als Kurzgeschichte.
Film: Teilnehmer an den österr. Filmfestspielen in Graz mit eigener Kurzfilmproduktion (Buch/Regie)
2008 Begegnung mit Medizinmann Dordis Claude und der Heilerin Dorothee von Gagern
Selbststudium in: anthroposophische Geisteswissenschaften, Geomantie, Psychologie, Geistheilung, Pflanzenkunde, Gebet und Fasten
Marokko-Reise, Türkei-, Syrien-Reise
2009 Peace-Studies Universität Innsbruck/Professor Wolfgang Dietrich (Master-Studium)

Begegnung mit Medizinmann Peter Kirschner

Begegnung mit Butoh-Lehrerin Henriette Heinrichs

2010 Irland-Reise, Sri Lanka-Reise
2011 Vortragstätigkeit (Friedenswissenschaften, integrale Bewusstseinsentwicklung)

Begegnung mit Thomas Hübl, Thomas Steiniger, Barbara Marx Hubbard, Marc Gafni

2012 Retreat- und Seminararbeit, Mentoring,

Initiator/Programmgestaltung “Impulsee-Festival“ am Ammersee

2013 Forschung an subtilen/transpersonalen Wir-Räumen,

Begegnung mit Anna Gamma

2015 Referent/Seminarleitung „Integrales Forum“ Recklinghausen http://if.integralesforum.org

„Surf and Meditate Retreat” Portugal

Co-Gründer Peace-Community-Project Dießen/Ammersee

2017 Moderation in Dok-Film von Susanne Steinmassl “don’t mind the gap” Deutschland vor den Wahlen

Referent „Herbstakademie 2017“ http://www.herbstakademiefrankfurt.de

Buch-Project: “Liebes Deutsches Herz zeig mir deine Wunde”

 

Filmographie

2004 „Wiesentaucher“ (Jäger und Sammler unter Biertischen, Oktoberfest 10 Min.)
2005 „Ponchoshot“ (fiktiver Dokumentarfilm in Chile mit Profisnowboardern und Surfern, 30 Min.)

“RENO Reno“ Studie im Spiel-Casino Reno (Nevada)

2006 „Hyperventilator“ (surreales Migrationsdrama, 8 Min.), geladener Gast-film bei österr. Filmfestspielen, Diagonale Graz 2006

2007 „Mari and Me“ (Tanzfilm mit einer japanischen Tangotänzerin in Sapporro Japan, 10 Min.)

 

Mein Weg und die Begegnung in der Bewusstseinsseele

1981 geboren. Aus Bayern am Ammersee. Familie und Waldorfschule war eine sanfte Ermutigung für ein selbstgewähltes Leben. Zuerst war es der Extrem-sport der mich rief. Als Profi-snowboarder reiste ich um die Welt und lernte Menschen, Kulturen und mich selbst im Schelldurchlauf kennen. Sicherheit in Familie, Freundeskreis und der Erfolg gaben mir Selbstvertrauen um immer wieder bis an meine inneren und körperlichen Grenzen zu gehen. 2003 wurde ich Europameister in der Halfpipe, 2006 beendete ich nach den Olympischen Spielen in Turin meine Profi-Karriere. Nach diesem Höhenflug im Profi-sport war ich in einer Kriese, auf der Suche nach mir selbst. Kunst, Film und Geisteswissenschaften halfen mir weiter. Außerdem entdeckte ich Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Ich öffnete mich für diesen sperrigen Schatz. Das Studium der transrationalen Friedens-wissenschaften in Innsbruck half mir mich um mich in unserer heutigen Zeit zu verankern. Ken Wilber und integrale Theorie tauchte auf und hinterließ Spuren. Ich hatte gelernt die Augen bewusst zu öffnen für das Schöne, Wahre und Gute – in mir, in der Welt – genauso für das Blinde und Ignorante in mir und der Welt. Was mich wirklich weiterhin interessierte war die Entwicklung der menschlichen Seele. Auch Thomas Hübl und Thomas Steininger inspirierten mein Denken und meine innere Richtung. Mit dem geistigen Handwerkszug aus Entwicklungslehren und zeitgenössischer Friedensarbeit suchte ich gezielt nach einer neuen Art der Kommunikation. Ich folgte meinen Fragen: wie funktioniert echte Begegnung und authentischer Kontakt von Mensch zu Mensch wirklich? Wie tief geht Mensch-sein? Wie genau entsteht geteilte Wahrnehmung und wie weit lassen sich innere/subtile Dimensionen der Seele gemeinsam erleben? Wie kann die zwischenmenschliche Beziehung das Licht in der menschlichen Seele stärken und bewusster werden lassen? Die Ergebnisse dieser vielfältigen Forschungsreise sind eindeutig: Die notwendige Entwicklung des westlichen Typus, mit seinem ausgeprägten Individualismus und Verstandesdenken, erfolgt nur über tiefe Vertrauensbildung zu sich selbst und durch bewusste Vertrauensbildung im Zwischenmenschlichen. Ok, nicht ganz neu, aber immerhin stimmt es der Wirkung nach wirklich. Ich habe es als meine Wahrheit erkannt. Es ist der wahrhaftige Kontakt im Ich-Du, den Martin Buber das erwachte „Zwischen“ nennt. Rudolf Steiner spricht vom zunehmend wichtigen „Erwachen am Gegenüber“ und Ken Wilber sagt dazu: „Das Wunder Namens Wir“. Es geht also heute mehr denn je um die persönlich-ich-hafte und seelische Öffnung des Individuums in absichtsloser, freier Beziehung. Und nur wenn das auch mit Verstand und Vernunft gelingt, werden ganz neue Möglichkeiten sichtbar. Das ist nicht als Theorie, sondern als konkrete Praxis in Begegnung gemeint. Es öffnen sich tatsächlich unsichtbare, also innere Türen zu subtilen gemeinsamen Realitäten – subtile gemeinsame Wahrnehmung. Diese Tore bleiben ohne praktische Vertiefung einfach geschlossen und niemand bekommt etwas mit davon. Öffnet sich aber Tür um Tür in der präsenten Begegnung, so taucht eine neue Art der fühlenden und sehenden Kommunikation auf, die in einen neunen Möglichkeitsraum und in einer neu erwachenden Kultur mündet. Die Anthroposophie nennt diesen Prozess und Entwicklungsschritt das Erwachen in der Bewusstseinsseele (integrale Theorie nennt es das Bewusst-werden im 2. Rang/3. Rang (2nd Tier/3rd Tier). Was zur Vorrausetzung hat, dass man (Manas) sich selbst und seine Mitmenschen ganz und gar in Transparenz verstehen, fühlen und erkennen will – freier Wille ist ein Schlüssel. Das steht mehr oder weniger schon seit R. Steiner so geschrieben. Allerdings warten diese Erkenntnisse und Möglichkeiten immer noch auf ihre kulturelle Verwirklichung. Wir werden dafür gebraucht sobald in uns Interesse daran auftaucht. Es ist uns somit in die Wiege gelegt worden hier beherzt weiter zu gehen. Viel hängt von unserem vitalen Interesse für diese spannende Selbst- und Kulturentwicklung ab – eine neue Wahrnehmung und eine neue Welt warten auf uns um sich verwirklichen und verkörpern zu können. Es passiert aber nur wenn es das frei gewordene Ich auch wirklich will. Deswegen ist der freie Wille so heilig und so wichtig. Das hört sich plausibel an oder? Und das bestätigen auch eine Reihe von psycho-spirituell fundierten Entwicklungstheorien. Wer es wissen will kann es heute genauer und vielseitiger wissen als jemals zuvor. Und wer diesen Weg gehen will, ist ein essenzieller und notwendiger Segen für die Menschheit und für die ganze Erde. Deswegen doppelt und dreifach: herzlich willkommen auf dieser verrückten, schönen Reise.

Seit 2010 habe ich ganz gezielt Methoden und Praxisansätze untersucht und praktiziert, um zu verstehen und zu erproben welche Übungen der Entwicklung der Bewusstseinsseele entsprechen. Meine Erfahrungen in diesem Bereich haben mich immer wieder in die intersubjektive Wir-Raum Arbeit geführt. Es sind Ansätze, die die offene Begegnung, das gesprochene, intime Wort und eine meditative Haltung in ein Ganzes integrieren können. Eine der solidesten und niedrigschwelligen Praxis-Methoden für Neueinsteiger und alte Hasen gleichermaßen ist das sog. “Cercling“. Es vermittelt die Schönheit und Notwendigkeit der transparenten und authentischen Kommunikation. Deswegen freue ich mich auf Ihre Einladung, Ihre Veranstaltung. Gerne bereite ich einen Vortrag, Workshop oder Seminar zum Thema „Authentische Beziehungen“ vor.

Vinzenz Lüps